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Ausdauersport und Brustkrebs

Wer länger unterwegs ist, egal ob laufend, walkend, schwimmend, radfahrend usw. kommt irgendwann an den Punkt, an dem es schwerer wird eine flotte Geschwindigkeit beizubehalten. Bei der einen früher, bei der anderen später. Die in die Kategorie später fallen, haben es gelernt, beziehungsweise ihren Körper soweit trainiert, dass der Leistungsabfall möglichst minimiert wird. Sie ermüden nicht so schnell und ebenso erholen sie sich rascher. Neben diesem eher sportlichen Aspekt ist ein Ausdauertraining das Mittel der Wahl, um fast alle bewegungsmangelbedingten Risikofaktoren chronischer Erkrankungen zu reduzieren oder das Gesundsein zu unterstützen. Dies gilt gleichermaßen für Tumorerkrankungen.

 


Nur wieso ist man dennoch erkrankt, obwohl man davor Ausdauersport betrieben hat?

 

Die Ursachen für eine Krebserkrankung sind vielfältig und noch nicht alle erforscht, aber womöglich hat der Ausdauersport mit dazu beigetragen, dass sich der Tumor erst zum jetzigen Zeitpunkt entwickelt hat?! Diese Denkweise ist nicht auszuschließen. Egal, passiert ist passiert. Das Schicksal hat in die Speichen gegriffen. Blick nach vorne. Ein Ausdauertraining kann offensichtlich dazu beitragen, dass es einem besser geht, dass man damit eine Chance ergreift, die –leidige- Prognose deutlich zu verlängern.

 


Vorteile Ausdauersport bei Krebs

 

Verbesserung

 

  • der Enzymaktivitäten
  • der Hormonsteuerung
  • der Energieversorgung durch Fett
  • der Blutmenge
  • der Anzahl der roten Blutkörperchen
  • der Sauerstofftransportkapazität
  • des Sauerstoffaustausches
  • der Infektionsanfälligkeit

 


Ausdauersportarten

 

  • Walken
  • Nordic Walken
  • Wandern
  • Joggen
  • Radfahren
  • Schwimmen
  • Kanu/Kajak
  • Rudern
  • Inlineskaten
  • Bergwandern
  • Skilanglauf
  • Schlittschuhlaufen
  • Aerobic
  • Tanzen
  • Crosstrainer/Stepper
  • u.ä.