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Wo bekomme ich Unterstützung?


Automatisch kommt man in der Regel nur in der Anschlussheilbehandlung, in einer Reha-Klinik mit der Bewegung in Kontakt. In der Nähe eines Brustzentrums findet man mit etwas Glück einen Rehakurs. Mit noch mehr Glück liegt er in Nähe des Wohnortes und noch seltener, wird er für inzwischen wieder Berufstätige in den Abendstunden angeboten. In meinem Fall müsste ich dafür ca. 45 km mit einem Auto in das benachbarte Bundesland fahren und damit stehe ich bestimmt nicht allein. (Suche über www.dbs-npc.de/dbs-mitgliedsverbaende.html)

 

Zu mehr, als sich zu bewegen, wird die Onkologin oder der Onkologe gar nicht raten können, da bis dato kein flächendeckendes Angebot existiert.

 

Obwohl die Sportmedizin immer häufiger ein umfassendes Bewegungsprogramm für Tumorpatientinnen empfiehlt, sind Sport und Bewegung bisher nur Mitläufer in dem Wettkampf gegen den Krebs.

 

Dabei hat die Bewegungs- und Sporttherapie das Talent zu nationalem oder sogar internationalen Niveau, in einer Liga mit der Chemotherapie und Co.

 

 


Abgesehen von den Vereinsangeboten zu Rehasport existieren in Deutschland bisher wenige Universitätskliniken, in denen die Sportwissenschaft, die Sportmedizin und die Onkologie intensiv zusammen arbeiten. Im Idealfall bieten diese eine Sportberatung, sportmedizinische Tests und Trainingszentren für Tumorkranke an.

 

Der Wohnsitz ist heute demzufolge mit entscheidend, zu wie viel Sport und Bewegung Ihnen geraten wird!?