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Muskeltraining - aber wie?

Wie trainiere ich nun die Muskeln? Je nach Vorliebe und Ziel steht uns eine Vielzahl an Möglichkeiten und Variationen zur Verfügung. Ein Kraft- oder Muskeltraining können Sie mit dem eigenen Körpergewicht oder zusätzlichen Gewichten durchführen. Zusatzgewichte gibt es in vielen Varianten, wie zum Beispiel Gewichtsmanschetten, Zugbänder, freie Hanteln oder große Fitnessgeräte. Dazu kommen noch die Übungen unter erschwerten Bedingungen, wie Vibrationsplatten und Schwingstäbe, Kreisel, Kissen, Schlingen, eben Wackelgeräten jeglicher Couleur. Eines haben die letztgenannten Hilfsmittel gemeinsam, die Grundbewegung wird in der Koordination und durch die Menge der beteiligten Muskeln erschwert.

 


Muskeltraining kann man zuhause oder in der freien Natur durchführen, im Fitnessstudio an Geräten oder in Kursform. Da kann man ein bisschen schauen, was zu einem passt und was man lieber macht. Aktuell und auf lange Sicht ist es sowieso sinnvoller zu variieren.

 


Im akuten Stadium der Therapien ist ein Training unter fachlicher Aufsicht angemessen, sogar bei Übungen mit dem eigenen Körpergewicht kann man mit den veränderten Bedingungen etliches falsch machen. Mit wieder mehr Bewegungserfahrung nach dem Tag X, erzielt man mehr Vertrauen zum eigenen Körper und kann die körperlichen Reaktionen auf die muskuläre Belastung besser einschätzen.

 

Die Eine oder Andere überrascht sich vielleicht sogar selbst. Interessen verschieben sich, die bisher bevorzugte Methode macht weniger Spaß oder man entdeckt in der Reha ein neues Muskeltraining für sich.

Beim Muskeltraining hat man die Qual der Wahl. Deswegen überlegt man sich zuerst, was man damit überhaupt erreichen möchte. Der Gesundheitsaspekt drängelt sich mit der Erkrankung zu Recht in den Vordergrund, trotzdem ist die Bewegungsfreude an dem Lieblings-Muskeltraining, der Genuss, wenn man spürt, dass die Muskeln funktionieren, die Kraft fühlbarist, die Power zunimmt, die beste Motivation und bringt den größten Gewinn.