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Puuhh! - ist das heiß heute!

Der Körper verliert durch das übermäßige Schwitzen wertvolle Vitalstoffe, ohne eine Kopfbedeckung fängt das Hirn an zu brodeln und marschiert auf einen Sonnenstich zu. Die Körperkerntemperatur steigt auf ein ungesundes Maß an. In den ersten Monaten bis Jahren nach der Chemotherapie/Bestrahlung reagiert die Haut auf Sonne pur weit empfindlicher.

 

Jedoch beinhaltet die Aufzählung der möglichen Beeinträchtigungen bereits deren Lösungen.

 


Klar gibt es Menschen, die sich bei Hitze von vorne herein so schlapp fühlen, dass allein der Gedanke an Bewegung einen kalten Schweiß ausbrechen lässt. Andere blühen bei solchen Temperaturen erst auf.

 

Dann heißt es, z.B. beim Wandern den Fleecepulli zuhause zu lassen, stattdessen den Rucksack mit Wasser/Teeflaschen aufzufüllen, evtl. zwischendurch eine (dünne) Apfelsaftschorle oder alkoholfreies Bier zu trinken. Kappe und Sonnencreme sind in sonnigen Passagen Pflicht.

 

Bei trainierten und hitzeangepassten Personen verliert der Körper weniger Natrium und trotzdem ist es bei einer längeren Belastung sinnvoll, salzhaltige Getränke zu trinken.

 


 

 

Allerdings stellt sich die Frage, ob es nach einer Krebserkrankung wirklich eine stundenlange, schweißtreibende Ausdauerbelastung sein muss.

 

Lieber was Kürzeres – kann dann ruhig etwas knackiger sein – in den Vormittagsstunden.

Meine, ebenso mit einem Faible für Hitze behaftete Mitstreiterin und ich befolgten das heute. Und es ging und geht uns super gut dabei.


 

 

 

 

 

Der Nachmittag dient zum Wiederauffüllen der Speicher (Natrium, Wasser, Kohlenhydrate). Die Natur schenkte uns dazu Brombeeren. Im Schatten die Beine hochlegen unterstützt die Regeneration.

 

Ja na! Wir lagen sooo lange, dass uns die Sonne wieder einholte.