Extras und Sahnehäubchen

Sporttreiben bedarf der Motivation. Sport mit Brustkrebs erst recht. Egal, wie umfangreich die Therapien sind oder waren, stellen sie, zusätzlich zur eigentlichen Erkrankung, eine körperliche Belastung dar. Eine Belastung, die die Leistungsfähigkeit einschränkt, für die eine Betroffene mehr, für die Andere weniger. Auf der anderen Seite kann sich die Krebserkrankung zu dem besten Motivator entwickeln, belegen doch immer mehr Studien die positive Wirkung auf die Erkrankung und Folgen der Therapien, sogar auf das Langzeitüberleben.

 

Trotzdem ist und bleibt der erste Schritt der schwerste. Beispiele und Vorbilder können dazu möglicherweise den ersten Schubs geben.

 

Vielleicht kann ich durch meine Berichte im Blog und in den Extratouren einen Ansporn schaffen sich zu bewegen, Sport zu betreiben.

 

Es sind nicht alle gleich, weder der Mensch an sich, noch die Krebserkrankung mitsamt den Therapien. Für den Umfang und Intensität kann ich auf meine sportlichen Erfahrungen von vor der Erkrankung zurückgreifen. Dazu kommt eine Portion Disziplin und ganz wichtig, meine Wille, aktiv die Krankheit zu bekämpfen. Doch auch ich musste wieder klein anfangen, es gab Tage, an denen ich froh war, die Treppen in den 2. Stock meiner Wohnung zu kommen. Kontinuierliches Aufbauen, Schritt für Schritt, daran glauben, dass es irgendwann wieder besser geht.

 

 Und es geht nicht nur, sondern es läuft! Es sind persönliche Berichte, jede Leserin bzw. Betroffene kann sich persönlich etwas daraus stricken, auf ihre Situation und Möglichkeiten hin, vielleicht eine Vision erstellen? ...

 

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen.